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Herzenssache

Ulla Kock am Brink, www.herzfreunde.de [Foto: Privat]

Seit 30 Jahren unterstützt die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Herzzentrums Berlin e.V. das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB). Es werden Spenden gesammelt für die Behandlung notleidender Kinder aus dem Ausland und für den Erwerb lebenserhaltender medizinischer Geräte. Außerdem hilft der Verein dabei, medizinische Studien und Projekte rund um das Thema Herz zu finanzieren sowie die Akademie für Kardiotechnik. Berliner Leben sprach mit Ulla Kock am Brink. Die Fernsehmoderatorin ist Botschafterin des Vereins Herzfreunde.

Modeschmuck – ein Gelächter aus Farbe, Pracht und ordentlich Bling-bling

1) Yves Saint Laurent, rot-orange emailliertes Collier mit passenden Ohrclips, 1980er Jahre, Privatsammlung Gisela Wiegert 2 ) Coco Chanel, Collier aus dunkelroten Glassteinen in quadratischen Fassungen und Perlfransen, 1960er Jahre, Privatsammlung Gisela Wiegert 3 ) Moschino, Mehrreihiges Perlcollier mit roten Glasherzchen und Perlfransen, 1990er Jahre, Privatsammlung Gisela Wiegert 4) Miriam Haskell, Armreif, Brosche, Ohrclips, 1940–1950. Privatsammlung Gisela Wiegert 5) Christian Dior, Collier mit zwei Paar passenden Ohrclips, Hersteller: Henkel & Grosse, 1977, Privatsammlung Gisela Wiegert 6) Christian Dior, Collier aus Neusilber und Glassteinen in Vulkanoblau, Hersteller: Henkel & Grosse, 1962, Privatsammlung Gisela Wiegert [Fotos: ©Hartmut Springer, Gronau]

Räumen wir zuerst mit dem Missverständnis auf: Modeschmuck ist weder minderwertiger Tand noch nachgemachtes Geklunker. Sondern eine eigenständige, anspruchsvolle Gattung der Modeaccessoires. Zwar sind die Materialien nicht edel wie bei Echtschmuck. Doch zumindest in den frühen Jahren war auch „costume jewelry“ – Kostümschmuck, wie er auf Englisch heißt – geprägt von handwerklicher Sorgfalt, gestalterischer Originalität und häufig sogar von außerordentlichem Witz: die arme und doch lebenssprühende Cousine des echten Schmucks. Ihre Geschichte erzählt jetzt die Ausstellung „Bijoux Bijoux!“ im Kunstgewerbemuseum.

Ich liebe alte Obstbäume im Winter

Nadja Uhl in ihrer Rolle als Tanja Bartko im 11. Spreewaldkrimi [Foto: © ZDF/Hardy Spitz]

Nadja Uhl war die Hausdame in „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ und die Löwenmutter in „Dschungelkind“. Als Terroristin Brigitte Mohnhaupt im Film über die RAF hat sie genauso überzeugt wie als Altenpflegerin Nike in „Sommer vorm Balkon“. In ihrer Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit zählt Nadja Uhl zu den herausragenden deutschen Schauspielerinnen. Filme, in denen sie mitspielt, bleiben lange im Gedächtnis. Für ihre Arbeiten hat sie viele Auszeichnungen erhalten, unter anderem die Goldene Kamera als beste deutsche Schauspielerin. Am 26. November ist sie zum zweiten Mal im ZDF-Spreewaldkrimi zu sehen.

Sport aus Berlin

Abb.: Fotolia / doublebubble_rus

 „Die WM im eigenen Land ist die Generalprobe für Olympia“

Handball ist die einzige Sommersportart, die ihre Weltmeisterschaft im Winter austrägt. Nicht am Ende, sondern mitten in der Saison. Ein Grund: Die Akteure sollen voll im Saft stehen und nicht nach Abschluss der Titelkämpfe noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisieren müssen. Ein anderer: Die Zuschauer sind nicht übersättigt von den unzähligen Begegnungen in Meisterschaft, nationalem Pokal und den verschiedenen internationalen Wettbewerben und heiß auf die besten Nationalmannschaften.