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Ich muss es probieren

[Foto: URBAN RUTHS]

Erst spät entschied sich Heike Feist (48) für den Schauspielerberuf. Zurzeit steht die gebürtige Neuruppinerin mit ihrem Soloprogramm „Alle Kassen, auch privat“ in Berlin auf der Bühne. Neben verschiedenen Fernsehrollen spielt sie „Cavewoman“ und widmet sich mit eigenen Theaterstücken humorvoll und geistreich dem Leben und Werk berühmter Autoren. Berliner Leben sprach mit Heike Feist im Café Gagarin in Prenzlauer Berg u.a. über Ärzte und Patienten, die Arbeit des Schauspielers, die eigentlich keine Arbeit ist.

Körper im Rollenspiel

Robert Longo, Men in the Cities, New York, 1976/1982 [© Robert Longo, courtesy Schirmer/Mosel Verlag]

Die Ausstellung „Body Performance“ der Helmut Newton Stiftung versammelt Arbeiten von 13 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern, bei denen der Mensch als Akteur und Kunstobjekt fungiert.

Futurium

[Foto: David von Becker]

Roboter-Menschen, grüne Hochhäuser, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften: Anfang September hat im Berliner Regierungsviertel das Futurium eröffnet, das sich als Museum und Forum für Fragen der Zukunft versteht. Eine sich ständig erneuernde Ausstellung im ersten Obergeschoss will anhand von fünf Themenbereichen  – Ernährung, Gesundheit, Energie, Arbeit und das Leben in Städten – neue zukunftsfähige Möglichkeiten aufzeigen. Wie wohnen und arbeiten wir in zehn oder zwanzig Jahren?

Fluch oder Segen?

Zu zweit Roller fahren gehört neuerdings zum Stadtbild [Foto: obs/Präventionskampagne kommmitmensch/tomas rodriguez]

Kaum waren die E-Scooter auf der Straße, ließen die Debatten über die neuen Verkehrsteilnehmer nicht lange auf sich warten. Während die einen sie als umweltfreundliche Mobilitätsergänzung für die Stadt feiern, weil sie wie E-Roller und Pedelecs den Straßenverkehr entlasteten, für bessere Luft und außerdem noch für ordentlich Fahrspaß sorgen, sehen andere die Leihscooter als gefährliche Hindernisse im Straßenverkehr mit häufig rücksichtslosen Fahrern. Oder sie werden als lästige Spielzeuge abklassifiziert, die hauptsächlich von Touristen und Schülern benutzt werden und den hektischen Großstadtverkehr noch gefährlicher machen.