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In Berlin schmeckt’s

Verwegener Perfektionismus im Schwein [Foto: © schwein.online]

Vom Eckimbiss bis zum gestärkten weißen Tischtuch – in Berlin kann man es sich an immer neuen Orten schmecken lassen, und es gibt kaum einen Winkel, wo sich nicht die eine oder andere manchmal auch ungewohnte Köstlichkeit entdecken ließe. Unsere Autorin Susann Sitzler ist schon einmal vorgegangen.

Pionierin der Industriefotografie

Marianne Strobl, Hochquellleitung, 1909, Silbergelatine [Foto © Stiftung Bonartes]

Marianne Strobl stieg um 1900 mit ihrer schweren Kameraausrüstung für ihre Auftraggeber aus der Industrie in die Kanalisation, fotografierte mit ihrem Blitzlicht-Equipment und den großen Glasplatten die geologisch einmaligen Ötscherhöhlen in Niederösterreich und begleitete u. a. über Jahre die Errichtung des Gaswerks Wien Leopoldau.

Strobl war zwischen 1894 und 1917 auf Großbaustellen und in Industriebetrieben unterwegs und wird wohl nicht zu Unrecht als „erste Industriefotografin der k.u.k. Monarchie“ bezeichnet.

Die schwere Zeit hat mich geprägt

Auf Erfolgskurs: Die Schwimm-Weltmeisterin und paralympische Medaillengewinnerin Elena Krawzow möchte im nächsten Jahr in Tokio an den Start gehen. [Foto: hd-swim]

Die größte deutsche Schwimm-Hoffnung für die Paralympics des nächsten Jahres in Tokio ist wasserscheu. „Naja“, gibt Elena Krawzow zu, „ich bin wirklich ungern im Wasser, das ist nicht mein Element, vor allem in einem See oder im Meer. Ich bin immer froh, wenn ich wieder „raus darf“, so die Leistungssportlerin. Das hat sich auch nicht geändert, seit sie mit 13 erst das Schwimmen gelernt hatte. „Auf der Schule damals in Nürnberg habe ich Michael Heuer getroffen, ein ganz toller Mensch.

Pollesch am Palast

René Pollesch wird 2021 Intendant an der Volksbühne [Foto: William Minke]

Fast 20 Jahre lang hat René Pollesch die Berliner Volksbühne entscheidend mitgeprägt. Über 100 Stücke inszenierte der Dramatiker und Regisseur an großen deutschen Theaterhäusern. Nun folgt eine Inszenierung in der Show-Welt. Pollesch inszeniert erstmals am Friedrichstadt-Palast.

Beste Zukunftschancen auf dem Arbeitsmarkt

Mit dem Schulabschluss beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet und keinen Lust auf einen klassischen Bürojob hat, kann im Handwerk eine gute Alternative finden. Auf jeden Fall ist Nachwuchs in der Branche gefragt und wird vielfältig gefördert [Foto: shutterstock.com/Monkey Business Images]

Youtuber, Pilot, Model, Fußballprofi oder doch lieber Influencer? Nicht wenige Jugendliche stellen sich so ihre berufliche Zukunft vor. Weniger glamouröse Berufe, speziell im Handwerk, stehen deutlich weiter unten auf der Wunschliste. Was aber macht es mit der Lebensqualität im Alltag, wenn der Bäcker an der Ecke Nachwuchssorgen hat? Oder aus demselben Grund der Klempner nicht kommt, die Straße nicht fertig gebaut, der defekte Rechner nicht mehr repariert wird? Arbeitsleistungen des Handwerks beeinflussen unser Leben überall.