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Jäger und Sammler

Foto: shutterstock.com/Harkh

Ein paar tausend Rotfüchse leben in Berlin und das nicht schlecht. Ihr Tisch ist reich gedeckt. Ihre Artgenossen in Brandenburg müssen sich bei der Nahrungssuche schon mehr anstrengen, und sie werden stärker bejagt. Die einen werden im Durchschnitt nur anderthalb Jahre alt, die anderen stolze neun Jahre. Die einen fressen durcheinander, was ihnen reichhaltig vor die Schnauze kommt, die anderen müssen sich um Nahrung schon mehr bemühen. Stadtfüchse sind eher Sammler, Landfüchse sind eher Jäger.

Studium vs. Ausbildung – Hör auf dich selbst

Simon Woelke im Bodenbelags- und Tapetenstudio in Wilmersdorf [Foto: bito Aktiengesellschaft]

„Ich habe damals mein Studium abgebrochen – das war für mich die beste Entscheidung“. Vor 10 Jahren begann Simon Woelke seine Karriere bei bito mit der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. „Im BWL-Studium haben mir schnelle Ergebnisse gefehlt. Meine Leistungen wurden nicht so schnell ersichtlich, wie in der Ausbildung. Ich wollte Praxisluft atmen und kaufmännisches Handeln nicht nur theoretisch, sondern direkt am Kunden lernen“, sagt Simon Woelke von bito heute.

Ab durch Mitte

Grafik: BVG Projekt GmbH / Foto: A. Reetz-Graudenz

Seit Dezember 2020 verbindet die U-Bahnlinie 5 durchgängig die östlichen Stadtbezirke Berlins mit der historischen Mitte, dem Regierungsviertel und dem Hauptbahnhof. Wer bis zum Dezember letzten Jahres Lust hatte, eine Sightseeing-Tour durch die historische Mitte Berlins zu machen, konnte das etwas angestrengt per Fuß tun oder bequem im Doppeldeckerbus 100. Jetzt gibt es auch die Möglichkeit, die U-Bahn auf der neuen Teilstrecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor dafür zu benutzen.

In Berlin schmeckt’s

Fast genial: Ein aus Zuckerguss aufgespritzer Pfeil auf den Pfannkuchen zeigt die Öffnung, aus der die Füllung herausquellen kann [Foto: © sugarclan]

Vom Eckimbiss bis zum gestärkten weißen Tischtuch – in Berlin kann man es sich an immer neuen Orten schmecken lassen. In Zeiten, wo gastronomisch kein normales Leben möglich ist, geben sich engagierte Gastronomen dennoch alle Mühe, die Gäste mit Köstlichkeiten aufzumuntern, die sie unterwegs genießen oder sogar zu sich nach Hause liefern lassen können. Unsere Autorin Susann Sitzler stellt einige vor.

Rätselhaft eindrucksvoll

Der Stammbaum, 2017, Öl auf Papier, 168,3 × 206,7 cm [Foto: Uwe Walter, Berlin, © Neo Rauch und VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin und Galerie David Zwirner, New York/London/Hong Kong/Paris]

Der international gefeierte Leipziger Maler Neo Rauch zeigt Arbeiten aus seinem Privatbesitz im Gutshaus Steglitz. Vom 15. März bis zum 26. September sind Papierarbeiten von Neo Rauch aus den vergangenen Jahrzehnten bis zurück in die 90er-Jahre zu sehen. Rauch, der als wichtigster Vertreter der Neuen Leipziger Schule gilt, zählt zu den international wichtigsten Malern der Gegenwart. Seine Werke werden weltweit gesammelt und erzielen Spitzenpreise. „Der Beifang“ ist seine erste Ausstellung in Berlin nach 20 Jahren.