Handwerk lohnt sich

Wer eine Ausbildung im Handwerk vorweisen kann, gehört zu den gefragten Berufsgruppen in Deutschland [Foto: Bosch Gruppe]

Der anhaltende Bauboom und das Fehlen von Fachkräften am Markt führte in den letzten Jahren dazu, dass der Beruf des Handwerkers immer lukrativer geworden ist. Wer nach seiner Schulzeit  schnell „gutes Geld“ verdienen möchte, sollte sich mit den Möglichkeiten beschäftigen, die eine Ausbildung in einem Handwerksbetrieb und einer anschließenden Vollbeschäftigung bietet. Dirk  Mitterdiami von Bosch Thermotechnik Buderus Deutschland agiert im Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Produkt und ausführendem Handwerk. Der Leiter Projektgeschäft Deutschland Ost möchte den Berufen der Handwerksbranche zu neuer Attraktivität verhelfen – bei der breiten Bevölkerung, in den Medien und speziell bei den Nachwuchsarbeitskräften, die dringend gebraucht werden.

Harte körperliche Arbeit bei technisch immer komplexer werdenden Aufgaben, geringer Verdienst, kaum Aufstiegschancen und sogar der Verdacht auf betrügerisches Handeln, wie in manchen Fernsehshows gezeigt – das Bild vom Handwerksberuf in Deutschland ist häufig alles andere als gut. Dirk Mitterdiami würde das gern ändern: „Alle im Handwerk Tätigen müssen besser darüber informieren, was der Handwerker eigentlich macht und wie wichtig seine Arbeit für alle ist. So muss ein Handwerker bei uns als Heizungsmonteur, Bauleiter, Klima- und Anlagentechniker oder Elektriker nicht nur beispielsweise physikalische Prozesse verstehen und gegebenenfalls berechnen können, sondern er sollte auch kaufmännisch orientiert sein, weil er oft genug als Verkäufer fungiert. Wir vermitteln unseren Auszubildenden auch ein hohes technisches Verständnis für komplexe Anlagen sowie für Apps und Fernüberwachung. Das ist spannend und sehr modern.“ Auch der Verband könnte, so Mitterdiami, durch allgemeine Werbung daran mitwirken, der gesamten Branche zu einem Image-Lifting zu verhelfen. „Unser Unternehmen wirbt natürlich auch selbst sehr intensiv um Nachwuchs. Wir halten Vorträge an Schulen, laden Klassen ein, um uns und die Arbeitsplätze vorzustellen, bieten Praktika und Probearbeiten an, nehmen an Messen teil und haben selbstverständlich auch Auftritte in den sozialen Medien. Im Handwerk tätig zu sein, lohnt sich: Die interessierten Jugendlichen bekommen eine solide und breit gefächerte Ausbildung, häufig mit anschließender Übernahme. Und ihr Job ist sicher, denn die Auftragsbücher sind voll.“

E.D.

Ansprechpartner:
Katja.Graw@buderus.de
Niederlassung Berlin/Brandenburg

 

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