Studium vs. Ausbildung – Hör auf dich selbst

Simon Woelke im Bodenbelags- und Tapetenstudio in Wilmersdorf [Foto: bito Aktiengesellschaft]

„Ich habe damals mein Studium abgebrochen – das war für mich die beste Entscheidung“. Vor 10 Jahren begann Simon Woelke seine Karriere bei bito mit der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. „Im BWL-Studium haben mir schnelle Ergebnisse gefehlt. Meine Leistungen wurden nicht so schnell ersichtlich, wie in der Ausbildung. Ich wollte Praxisluft atmen und kaufmännisches Handeln nicht nur theoretisch, sondern direkt am Kunden lernen“, sagt Simon Woelke von bito heute.

Nach seiner Ausbildung hat er jeden unserer Standorte durchlaufen und das Unternehmen so von A bis Z kennengelernt. Heute ist er Standortleiter in unserer bito-Niederlassung Wilmersdorf und trägt die Verantwortung für 10 Mitarbeiter. So, wie er vor einigen Jahren ausgebildet wurde, tut er dies nun auch mit seinen Auszubildenden. „Als Großhändler und Hersteller für Farben, Tapeten und Bodenbeläge verbinden wir den Handel mit dem Handwerk. Bei uns steht der Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen im Vordergrund und das macht mir besonders Spaß“, erklärt Simon Woelke. Sein Werdegang ist eine der Erfolgsgeschichten für die bito-Ausbildung. Er beweist, dass nicht immer ein Studium allein den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft ebnet. „Als Führungskraft stehen für mich soziale Kompetenz, Empathie und Fingerspitzengefühl im Vordergrund. Das bringt einem kein Studium bei“, so Simon Woelke. Gute Noten und theoretisches Wissen sind ein guter Grundstein, der aber nur zusammen mit Engagement, Neugier und Motivation zur Weiterentwicklung führen kann.

Die familiäre Atmosphäre eines Mittelständlers ermöglicht unseren Auszubildenden den persönlichen Kontakt zu Entscheidungsträgern im Unternehmen. Führungskräfte, Geschäftsführung und Vorstand sind nicht nur Gesichter und Namen im Intranet, sondern verfügbare Ansprechpartner. „Die Zeiten haben sich geändert. Führungskraft sein heißt, nicht mehr von oben herab zu delegieren. Heutzutage kann auch ein Teamplayer ein guter Chef sein. Das habe ich bei bito gelernt und darf es so auch im beruflichen Alltag leben“, sagt Simon Woelke. Das beste Beispiel ist der Vorstandsvorsitzende der bito AG, Joachim Spitzley, für den die persönliche Begrüßung jedes einzelnen Mitarbeiters selbstverständlich ist. Die Vermittlung von Mission, Vision und Werten an neue Mitarbeitende und Auszubildende ist Chefsache bei bito und Joachim Spitzley freut sich auf diese Termine.

„Ich habe einfach versucht, mich auf meine Stärken zu konzentrieren und darauf zu hören, was mir Spaß macht. Dabei hat mich nicht interessiert, ob ein Studium vielleicht gesellschaftlich höher angesehen ist.“ Deshalb empfiehlt Simon Woelke: „Bei der Wahl des Berufes sollte man in erster Linie auf sich selbst und seine Bedürfnisse hören“.

Ansprechpartner:
Janine.Herd@bito-ag.de
Kommunikationsbüro

 

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